Gesammelter Scheiß, Folge 7

Sich aufmachen, Murphys Gesetz zu beweisen. Mit Aprilwetter. Karfreitag, zum Beispiel, ein gemachter Tag für Stubenhocker, eine Einladung aus dem Familienkreis, man sitzt viel und redet, auch wirr, man isst und trinkt, auch viel, und vergnügt sich, vor allem auch drinnen, und draußen scheint die Sonne, obwohl das am vorigen Tag noch meteorologisch verneint wurde. Aber es ist April. Ähnliches gilt für den Ostersonntag: Man hängt ab, drinnen, weil man noch Sachen zu erledigen hat, während draußen die Sonne scheint, eine Tatsache, die laut Wetterbericht noch vor Tagen im Bereich des Unmöglichen lag, Regenwahrscheinlichkeit 97%. Aber es ist April. Nur am Samstag, diesem ungeliebten Tag dazwischen, an dem man natürlich eine Verabredung im Draußen hatte, die Teilnahme an einem Osterturnier, sechs, sieben, acht Spiele rund um den Ball (Fußball natürlich), von morgens bis abends, nur an diesem Samstag, an dem man wirklich ruhiges Wetter brauchte, schneite, stürmte, hagelte es, so dass man durchnässt und durchwindet funktionsbekleidet am Spielfeldrand herum stehen durfte und statt Spaß und Spannung die eigene miese Laune ertragen musste. Aber es ist April, man kann nichts anderes erwarten.

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Ligagott, gut zu wissen.

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Aufm Platz stehen und über Goethe reden, Osterspaziergang natürlich.
Man hört sich sagen, dass es hier weder um Tod, noch um Gladiolen ginge.
Der R. kann damit nichts anfangen. Der R. lässt sich auch nicht von Tatsachen verwirren, seine Meinung steht fest.
Und man stellt fest, dass man zwar über Goethe reden kann, aber nicht schlagfertig ist.

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face ohne book

(Auch ich bin Urheber.)

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In dem Internet. Auf dem Internet. Mit dem Internet. Durch das Internet. Unter dem Internet. Mittendrin im Internet. Wo ist eigentlich die Mitte des Internets? Gibt es einen Anfang? Wo ist das Ende? Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei?

Irgendwo hörte ich Osteransprachen aller Konfessionen, die das Internet irgendwie doof fanden. Rechtsfreier Raum, totale Anonymität, man konzentriert sich nicht mehr auf das Wesentliche, so. Ist das Internet ein Raum? Abgeschlossen? Man macht die Tür auf, tritt ein und denkt: Boah, rechtsfrei. Fuck off, Kinderstube, hier bin ich Assi, hier darf ich es sein. So stellt man sich das wohl vor. Für mich hört sich das an, als fehlte dem Ding “Internet” die Griffigkeit, man kann es nicht anfassen, es ist einfach, Menschen nutzen es und plötzlich interagieren die, auch wenn sie sich nicht kennen. Natürlich macht das misstrauisch. Oder doch nicht?

Internet ist Alltag, wie Straßenbahn fahren. So ist das doch.


Sätze ungeahnter Schönheit III

Balotelli ist vermutlich der Fußballprofi mit dem für ihn günstigsten Verhältnis von Gehalt zu Gehirn.

Eichlers Eurogoals – 20.000 Pfund für eine Telefonnummer (faz)


Gesammelter Scheiß, Folge 6

Die Welt ist schlecht. Die Welt ist gut. Die Welt ist schlecht. Die Welt ist gut.

So ungefähr sollte man sich Fahrten in der Berliner S-Bahn vorstellen. Mundgeruch, Biergeruch, Schweißgeruch wechseln sich ab mit Typinnen und Typen, die man zur Selbstbelustigung beobachten kann, um später mit dem guten Gefühl auszusteigen, nicht der bekloppteste Mensch auf der Welt zu sein. Oder man spendet für alles Mögliche. Akkordeonspieler, Drogenmenschen, Hundepunks.

Und dann noch gedacht, wie natürlich arrogant und eingebildet man in seiner Jugend ist, nicht absichtlich, nein, ganz natürlich arrogant und eingebildet, aus sich selbst heraus, wie man seinen natürlich attraktiven Körper und den natürlich, weil unerfahrenen, naiven Geist durch die Gegend spazieren trägt und damit automatisch jedem Älteren den Stinkefinger zeigt. Merkt man aber erst so ab Mitte Dreißig. Das man auch mal so war. Und nichts dafür konnte. Heute trägt man seinen Wohlstandsbauch spazieren und glotzt der arroganten, eingebildeten Jugend auf die makellosen Körper.

Prekäre, berliner S-Bahn-Gedanken. Ein Leben hinterm Instagram-Filter.

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Die Jungs behaupten – und das ganz unabhängig von Messi und Robben und wie sie nicht alle heißen – dass die Drei-Streifen-Fußballschuhe um Längen besser seien als die von diesem Hersteller mit dem Häkchen. Qualität am Fuß ist ja immer wichtig. Ich persönlich spiele Fußball am ja liebsten Barfuß in Gartenklogs, aber ich erinnere mich gern an mich selbst, wie ich mich freute, mit besonders gutem Schuhwerk meinem Lieblingssport nachzugehen und Schuhe zu tragen, die natürlich um Längen besser waren, als diese stinknormalen Air-Jordan-Werbeträger. Natürlich, waren ja auch die ersten selbst verdienten.

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Überhaupt, Messi, Messi, Messi. Wie hält der das eigentlich selber aus?

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Wenn ich nicht gerade davon träume, dass Hannover 96 in irgendeinem absurden europäischen Wettbewerb gegen Real Madrid antreten muss – und das ich von Hannover träume ist schon schräg – träume ich von langen Bahnfahrten. Berlin-Frankfurt/Main im Sprinter, zum Beispiel, mit Frühstück und FAZ am Sitz und ständig fragt einer, ob man noch etwas möchte, außer seiner Ruhe, war nicht schlecht, auch Neubrandenburg-Berlin in einem dieser Miniaturregionalsprintzüge, bei grauem Frühlingswetter und wenig Gepäck, mitten durch die Uckermark und die Schorfheide, war auch ganz passabel, wenn auch zu kurz, aber wirklich am bestesten war die Fahrt Berlin-München-Empoli, begleitet von einem Streik und einer Nacht in Innsbruck und – hergehört liebe DB – nicht weniger als zwölf Stunden Verspätung, für die sich natürlich niemand entschuldigte. Tatsächlich, ich fahre zu selten Bahn.

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Gestern lief schon wieder Rainald Goetz an mir vorbei. Hat mich ganz komisch angeschaut. Und ich ihn erst.

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Potent Preussen’s pernicious pressing pickpockets the points

[Wobei randbemerkt sei, dass Mehmet Öztürk gar nicht mehr Trainer des BFC Preussen ist, sondern Miroslav Jagatic.*.]


Schnick-Schnack-Schnuck

Hertha BSC 0:6 FC Bayern München

Im Prinzip ist das so: Wir sind keine regelmäßigen Olympiastadionbesucher, wir haben meistens mit uns selbst zu tun und sind auch keine Hertha-Fans. Wir tragen keine Jeansjacken mit Aufnähern, wir stehen auch nicht in der Ostkurve und schon gar nicht interessieren uns Auswärtsspiele des Vereins. Aber, wir mögen Fußball und wer Fußball mag, muss ihn auch mal hautnah erleben, denn Fernsehen ist ja am Ende nicht mehr, als tolle Kameraeinstellungen. Fußball ohne Drumherum.

Es ging also um ein gutes Fußballspiel, in einem großen Stadion, das selbst aber doof ist, weil eine Laufbahn um das Spielfeld den nahen Blick von der letzten Ecke des Oberrings, mitten in die Augen des stürmenden Angreifers verwehrt, wenn man Pech hat, dann sieht man sind nur ganz kleine Figuren, die sich mit einem Ball bewegen, der so klein wie eine Murmel ist. Und weil man ein gutes Fußballspiel sehen will, sucht man sich im Spielplan eines gegen einen der besten Vereine der Liga aus und ist bereit, sechs Trillionen Euro Aufschlag für ein Spitzenspiel zu zahlen, ein Spitzenspiel von dem man sich erhofft, dass es brutal spannend wird. Aktuell: Abstiegskampf. Vielleicht.

Und dann das. Ein Aufbauspiel für den FC Bayern, für kommende, echte Gegner.

Im Prinzip wussten wir nicht, wo diese sagenumwobene überhaupt Hertha sein sollte. Selbst die Ostkurve schien sich am Ende gar nicht mehr so sicher zu sein, ob hier ein Verein gegen den Abstieg spielte oder schon in der Kabine oder gar in der 2. Liga verschwunden war, fast stumm stand man dort und hoffte, dass kein Tor mehr fällt. Der Verein hat sich hier selbst gedemütigt.

Herr Neuer auf der Suche nach Arbeit

Der mehr oder arbeitslose Herr Neuer lungerte letztendlich gelangweilt im eigenen Strafraum herum und versuchte, nicht zu frieren, wahrscheinlich wünschte er sich einen Partner mit dem er Schnick-Schnack-Schnuck spielen konnte und war neidisch auf die Herren aus der Offensivreihe, die neben einer Party Schere-Stein-Papier das Beste aus dem Sandplatz im Olympiastadion herausholten. Ab und zu lief er fast bis zur Mittellinie, dehnte sich dort und wünschte sich wohl, dass auch nur einmal einer dieser blau-weißen Sparringsspartner auf sein Tor zuliefe und irgendetwas unternahm, das wie Gegenwehr aussehen konnte.

Natürlich machte es Spaß, den Herren Robben und Ribery bei der Arbeit zuzuschauen, wie sie nicht nur diese Souveränität von Weltklassespielern ausstrahlten (schon beim warm laufen), sondern ein ums andere Mal ihre überforderten Gegenspielern mit eben dieser Weltklasse ausspielten und meist nur durch Fouls zu stoppen waren. Für Bayern-Fans ein gelungener Abend.

Trotzdem bleibt am Ende das ungute und unangenehm im Kopf herum wabernde Gefühl der Melancholie des Abstiegs einer Mannschaft, die in der ersten Hälfte der Saison den Mumm (und das Zeug) zum Klassenerhalt hatte und nun nicht einmal mehr den Mumm (und das Zeug) hat, sich gegen eine deutliche Niederlage und am Ende gegen den Abstieg zu wehren. Schade, Hertha.


Vom Zahnen

Es geht mir gut, ich kann mich doch nicht beklagen. Natürlich, dieses Gefühl, als hätte jemand in der Nacht und mit lachendem Gesicht einen Pfahl durchs Gesicht getrieben, ist nicht schön, ich möchte fast unangenehm sagen, aber am Ende gibt es fast nichts, das man nicht mit einer ordentlichen Portion Schmerzmittel in den Griff bekommen kann. Möglicherweise.

Ich denke, Zahnärzte sind grundsätzlich keine schlechten Menschen. Ich stelle das fest, wenn ich ab und zu – selten genug, wahrscheinlich – eine Zahnarztpraxis betrete und dort vom Versuch eines angenehmen Ambiente, von einer angetäuschten Wohlfühloase vor dem Behandlungszimmer überrascht werde. Ein Versuch allerdings, der zum Scheitern verurteilt ist, denn all die schönen Möbel, die tollen Farben und die ausgesuchten Zeitschriften sieht man nicht mehr, wenn man diesen typischen Duft direkt aus der Zahnarzthölle, den wir alle kennen und nicht mögen und den scheinbar kein Inneneinrichtungsexperte der Welt aus selbiger schaffen kann, in der Nase hat. Und dann auch noch das hysterische Kreischen des Bohrers und das leise Stöhnen der Patienten. Können Zahnärzte wirklich gute Menschen sein?

Mein Zahnarzt ist ein guter Mensch. Glaube ich. Er sieht vielleicht nicht so aus – ein Berg von einem Mann, der aussieht, als zöge er jeden Tag tausende Weisheitszähne mit dem linken kleinen Finger und ich habe schon mir nahe stehende Menschen erlebt, die sich weigern, seine wunderbar aussehende, aber natürlich schlecht riechende Praxis zu betreten – aber er ist im Grunde ein guter Mensch. Ab und an streichelt er – beipielsweise – mit seiner riesigen Pranken die Wange eines Wurzelbehandelten. Das macht viel wett.

Ich kann gar nichts sehen, sagte er, als in meinem Mund herum fuhrwerkte, abklopfte, kratzte, Geräusche machte, die man lieber nicht hören will. Entweder, Sie haben eine ganz fiese Wurzelentzündung, die mich dazu bringen wird, Ihnen den halben Oberkiefer aufzureißen und unter größten Schmerzen die böse Wurzel zur Strecke zu bringen oder Sie sind einfach nur ein wenig überempfindlich, angeschlagen, haben eine kleine Unverträglichkeit und das Ganze wird sich bald wieder geben.

Sagte ich, dass der Mann ein guter Mensch sei?

Wenn Sie nichts Besseres vorhaben, wäre ich für Sie auch am Wochenende erreichbar, sagte er und schmunzelte und ich wies nur darauf hin, dass mich doch so ein blöder Zahnschmerz nicht vom Stadionbesuch abhalten könne. Bayern oder Hertha, fragte er noch, bevor er mir die Hand gab und grantig wie ich manchmal bin, sagte ich nur “Barcelona.”

Eins zu sieben für die Bayern also? Wir sehen uns Montag, zum Abschied winkte er nicht.

Können Zahnärzte gute Menschen sein?


Gesammelter Scheiß, Folge 5

Das gehaltvolle, wenn nicht sogar megasuperduper interessante und niemals enden wollende Internet hat dafür gesorgt, dass ich kaum noch Bücher lese. (Irgendetwas muss ja schuld sein.) Natürlich, wenn ich Arbeit, Kinderbetreuung und andere zeitintensive Hobbies einstellte, dürfte dafür auch Zeit bleiben, aber. Ein Umstand, der mich außerordentlich wurmt.

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“In schöner Regelmäßigkeit fragen mich Freunde oder Bekannte, ob ich denn etwa schon wieder beim Fußball war, mit diesem leicht belustigten Gesichtsausdruck, den ich schon so lange so gut kenne. Wenn sie dann, meist ohne meine Antwort abzuwarten, zum nächsten Thema übergehen und mir in aller Ausführlichkeit von ihren Shoppingsamstagen erzählen, ihren Kuchenbacksamstagen, Trödelmarktsamstagen, Fitnessstudiosamstagen, Kindergeburtstagssamstagen, Lass-mich-in-Ruh-Samstagen und Ich-geh-mal-ins-Büro-Samstagen, dann frage ich mich, was zur Hölle an meinen Samstagen so amüsant ist.”

Lust, los – unrund.com

Ein ähnlich skurriles Lieblingshobby ist das Begleiten des Nachwuchses zu deren Fußballspielen. Also ganz allgemein das aktive “opfern” von Zeit, für etwas absolut Nebensächliches. Man hatte ja die Wahl, stimmts?

“Ach, mein Sohn wollte auch im Verein Fußball spielen. Aber ich möchte das nicht mitmachen, ich habe keine Zeit für so etwas. Zwei, drei Mal in der Woche Training, jedes Wochenende unterwegs sein, nein, das möchte ich nicht.”

Und diese Meinung ist natürlich okay, wie es okay ist, wenn du deinem Sohn seinen Wunsch verwehrst und er mit dir dann, nun ja, abhängen kann, vielleicht. Aber lass doch bitte deinen abschätzigen Blick, wenn wir wieder einmal keine Zeit für einen deiner Brunch-Vormittage haben oder ein wenig später kommen, weil wir so blöd sind, den Kindern ihren Wunsch zu erfüllen.

Zum Beispiel.

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Ich mag den Begriff “S-Bahn-Liga”. Nicht.

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Dieses komische Fan-Ding, diese teilweise abgrundtiefe Abneigung gegenüber Anhängern anderer Vereine, das bleibt mir verschlossen. Wenn ich etwas mag, bleib ich dran, mag ich es nicht, ist es mir egal. Da muss ich nicht drüber singen oder Schals klauen oder wildfremde Menschen veräppeln. Vielleicht bin ich deswegen auch gar nicht drin, sondern out. Zu zaghaft, um fanatisch zu sein.

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Was fehlt? Der Bundesliga Manager Professional für das iPad.


Weniger Fraß

Beim Essen verhalten wir uns wie die drei berühmten buddhistischen Affen, die nichts Schlechtes sehen, nichts Schlechtes hören und nichts Schlechtes sagen wollen; nur dass wir nicht weise sind. Denn wir sehen nicht, dass wir uns von Ramsch ernähren. Wir wollen nicht hören, welcher Dreck in unserer Nahrung steckt. Und wir sagen nichts, weder anklagend noch selbstkritisch, wenn wir uns von der Nahrungsmittelindustrie mit falschen Versprechungen in die Falle locken lassen.

Die Ernährung der Deutschen – Schluss mit der Geschmacklosigkeit! (FAZ)

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Der Begriff “schnittfestes Wasser” ließ mich zuerst an Eis denken. Ich wurde eines Besseren belehrt: Das ist kein Eis, sondern Zeugs. Sollte gesunde Ernährung tatsächlich aus texturiertem Weizenprotein, das „fleischähnliche Konsistenz” aufweist, gefärbt mit Rote-Beete-Saft und Paprikaextrakt, das dem Produkt eine „fleischähnliche Farbe“ verleiht, bestehen[q]? Denken die Erfinder solcher Nahrung beim Erfinden: “Mmhh, yammi”?

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Du hast keine Ahnung und isst es trotzdem?


Endlich modern

Kind3, so meine Vermutung nach entsprechender Selbsterfahrung (auf der Couch herum liegen und statt eines tonnenschweren Notebooks ein elegantes Tabletdingens auf dem Schoß), wird Geräte, die wir als Personal Computer bezeichnen, in ihrer jetzigen Form nur noch als Randbemerkung kennen lernen.

The problem PC makers face (but most don’t seem to realize) is that using a computer is not a natural thing. It’s weird to type on a keyboard and look down or forward at a screen. It’s weird to use a mouse. Or a touchpad. Much more natural is holding something in your hands and touching it to manipulate what’s on the screen. A tablet. The iPad. [MG Siegler]

Ich hoffe das natürlich auch mit Blick auf die Schultasche des Fünftklässlers, die an guten Tagen ein wunderbar handliches Lebendgewicht eines Elefanten auf die Waage bringt und dementsprechend leicht für einen Einsfünzigmenschen zu transportieren ist. Wie einfach wäre das Leben, wenn das Kind nur noch ein Tablet-Täschchen mit sich herum trüge?

Gleiches gilt sicher auch für den Werbeträger “Fernseher”, dessen Konzept des vorgeschriebenen Zeitplans mit viel zu lauten Unterbrechungen des Hauptprogramms nicht einmal mehr mir einleuchtet.

I then do what I should have simply done in the first place. I hook up the iPad to the free hotel wifi and hand it to her. She fires up the Netflix app, chooses a show, and she is happy. [Minimal Mac]

(Man konnte früher ohne iPad leben?)


Das Beste zum Schluss, Februar 2012

Nachgetragen, altes Chronistenleiden.

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Symbolbild

Weder der Siebenjährige noch der Zehnjährige kennen Joachim Gauck oder Otto Rehagel, dafür aber Darth Vader, den Vater von diesem Dingens. Luke. Hier schon unbewaffnet. Machen wir was daraus.


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