Schon wieder

Kein Unfug, dafür Umzug.


EM-Splitter (Viertelfinal-Edition)

Keine Zeit für nichts. Spanien vs. Frankreich ist an mir vorbeigerauscht, auf der Autobahn Berlin – Chemnitz – Berlin, in 24 Stunden. Wahrscheinlich habe ich auch nicht viel verpasst. Tiki-taka ist doch auch nicht mehr das, was es mal war. Wir haben uns satt gesehen an Passstafetten und Ballbesitz, Ballbesitz, Ballbesitz und Passstafetten. Und wo ist der Glanz?

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Glanz gewinnt kein Fußballspiel, Tore dagegen regelmäßig.

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Das haben sich die Griechen gedacht und wohl auch die Engländer. Wer in der Mitte nicht kann, steh hinten und wartet ab. Modern ist, was erfolgreich ist (Rehhagel, Europameister 2004). Im Halbfinale also: Die Deutschen (wir), die Mitte können, sowie hinten und auch vorne und sich sowieso akribischst auf jeden Gegner einstellen, die Portugiesen, die hinten und vorne können und in der Mitte naja (und Ronaldo haben), die Italiener, die alles können, vor allem Taktik und Kampf (und Pirlo haben) und die Spanier, die die Mitte sind und in ihr vorne, mitte, hinten miteinander vereinen (und keinen Messi haben, zum Glück).

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Die Franzosen saßen noch im Bus, oder?

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Panenka 1976 vs. Pirlo 2012 (bei dem klappts aber auch nicht immer).

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#Kind2 freut sich auf das Spiel am Donnerstag, kann sich aber auch an keine Niederlage in einem Halbfinale gegen Italien erinnern. Die letzte beendete ein Sommermärchen und es flossen Tränen und dem engagierten Zuschauer, wenn nicht sogar ein wenig Event-Fan mit einem Fähnchen auf dem Unterarm, blieb nach dieser Nacht ein leeres Gefühl in Magen und Kopf. #Kind2 war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal zwei, durchaus fußballbegeistert, aber fernab von gut und böse. Ich hoffe für ihn, dass dieses Spiel nicht ähnliche Erinnerungen zurück lassen wird.


EM-Splitter (ff.)

Gezittert, beim Spiel gegen Dänemark, es war ja alles möglich. Sogar Holland hätte noch Europameister werden können, aber nur, wenn. UEFA-Koeffizient und so. Vergessen wir das. Zittern wäre auch gar nicht nötig gewesen: Man war hier insgesamt souverän, mit Luft nach oben. Mit den Pessimisten, die vor der EM 2012 von einem sicheren Vorrundenaus der deutschen Mannschaft sprachen, an einem Tisch gesessen. Woher sie ihr Wissen nahmen, weiß ich nicht, vielleicht Zweckpessimismus oder gar Abneigung gegen jede deutsche Mannschaft seit immer, für immer? Wurst. Wichtig ist am Ende nur: Högschde Konzentration.

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Immer wenn ich Schweinsteiger sehe, wird mir mulmig. Wie müde er in dem Interview nach dem Spiel gegen Dänemark war, als klebte ihm immer noch der Dreck des bitteren Champions-League-Finales am Schuh. Immer wenn ich Schweinsteiger in diesen Tagen sehe, denke ich: Bitte, holt diesen verdammten Cup und macht Urlaub. Von allem.

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Mesut Özil wirkt auf dem Feld zuweilen wie ein Schriftsteller (short list zum Literaturnobelpreis, aber nicht Günter Grass) mit Schreibblockade. Ab und zu haut er ein paar sehr lesenswerte Zeilen raus, manchmal sind es nur Teile von Versen oder Überschriften für einzelne Kapitel, aber der große, allumfassende Wurf scheint ihm nicht zu gelingen. Und das frustriert.

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Sami Khedira!

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Mario Götze, Marco Reus, Toni Kroos, Ilkay Gündogan und und und, zumindest um die langfristige Zukunft „unseres“ Mittelfeldes muss man sich keine Sorgen machen. Und ein Turnier haben sie sich auch schon mal angeschaut.

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Hätte ich einen Bart, sähe der aus, wie der Bart von Xabi Alonso.

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Deutschland ist verdient weiter gekommen. Griechenland auch. So auch Italien, Spanien, Tschechien, Portugal und die beiden ersten der Schlusstabelle der Gruppe D werden natürlich auch verdient weiterkommen. Unverdiente Weitergekommene gibt es nicht, die Verdienstfloskel, die so mancher Tropf in hingehaltene Mikrofone haucht, ist irrelevant.

Siehe Chelsea FC oder auch Heinz Kamke: Das ham wir uns verdient.

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Das Schönste in EM/WM-Zeiten: Egal wo man ist, es läuft ein Fernseher und ein Fußballspiel. Keine Ahnung, was wir an diesem Mittwoch machen werden. Versauern?

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Was auch gesagt werden muss:

Mag sein, dass ich da ein entscheidendes Detail übersehen habe, aber für mich fühlt sich Deutschland in diesen Tagen an wie eine einzige Richtigmacherdoku: auf der einen Seite die, die einfach alles, was da ist, in die Pfanne schmeißen, mit viel Ketchup druff, jippie – auf der anderen Seite jene, die all den »Ahnungslosen« in bester Fernsehkochmanier mit erhobenem Kochlöffel demonstrieren, wie Bratkartoffeln wirklich gehen. Nee, echt, kein Interesse, ich hab schon gegessen – und jetzt möchte ich gerne Fußball gucken.

Schland unter – unrund.com

Und twitter einfach mal auslassen.


EM-Splitter

England, Frankreich, England, Frankreich, England, Frankreich. Sensationell wird das, ein Feuerwerk, ein Kampf, ein ein. So die überschwängliche Ankündigung durch das Familienoberhaupt, vorgetragen mit Begeisterung und Freude. Am Ende schliefen alle ein. Schwere Beine, schwere Arme, dann sackt man weg, Augen zu, Tiefschlaf. Sicher war der Platz ganz schlecht (die „spanische Ausrede“) und es war furchtbar und unglaublich heiß (gefühlte 50 Grad, wenn man Herrn Wark Glauben schenken mag, wir freuen uns schon auf die WM in Katar, Quatar, Katarrh oder wie immer das da heißt). Schlechtestes Spiel der gesamten EM 2012.

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Ich konnte Kroatien noch nie leiden. Die Mannschaft, nicht das Land.

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Christiano Ronaldo mehrfach dabei erwischt, anderen beim Fußball spielen einfach mal zuzuschauen. „Hier, du, verteidige du den mal“, hat er vielleicht dem Herrn Coentrão zugeraunt, sich dezent in den Hintergrund verzogen und womöglich ein Kaltgetränk zu sich genommen. Aber der Herr Ronaldo ist vielleicht auch vom Verteidigen befreit, ganz generell, soll ja Tore schießen. Ähm, ja. Aber die Haare liegen gut.

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In der Tipprunde irgendwo ganz hinten, nun ja.

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Alle freuen sich für, mit, über Mario Gomez, die alte Maschine. Das ist auch ganz okay so, der Mario ist ja per se kein Rumpelfuß, manchmal aber vielleicht ein bisschen steif. Leider bin ich ein Anhänger von „schön spielen oder sterben“, ein Prinzip, dass Pep Guardiola in Barcelona eingeführt und das dem FC Barcelona in vier Jahren mehr als drei handvoll Titel eingebracht, ihm aber fast sämtliches Haupthaar gekostet hat. Nichtsdestotrotz, wie gerne sähe ich im Spiel gegen Dänemark högschde Eleganz, Kunst mit dem Fuß, Doppelpässe, Rotation der Postitionen, umkurvte Torhüter und freche Lupfer. Leicht verschwommenes Anschauungsmaterial. Ein stinknormaler Arbeitssieg täte es natürlich auch.

(Meckern auf ganz hohem Niveau.)

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Sätze ungeahnter Schönheit VI

Während man bei stoisch an den Strafraum gepflockten Stürmern immer ziemlich sicher sein kann, welcher Ball als nächstes in die Offensive gespielt wird, ist mit spielenden Sturmspitzen jeder Pass ein Abenteuer; das ist die Schönheit des Meeres bei starkem Wind im Vergleich zu Beton.

Zum blonden Engel

(Und das stimmt, verhasste Boulevardpresse, auch wenn „der Mario“ nun inzwischen drei Buden reinhauen durfte, gestern zum Beispiel unter tatkräftiger Unterstützung der holländischen Abwehr. Und ja, ich mag „den Mario“ trotzdem.)


Wichtig ist im Garten

Wichtigste Erkenntnis des Wochenendes.

Es ist auch nicht schlimm, wenn Großereignisse wie der erste Geburtstag deines Kindes mit anderen Großereignissen, wie zum Beispiel dem Eröffnungsspiel einer Europameisterschaft im Rasenschach, zusammentreffen, denn letzteres bekommst du sowieso nicht mit, denn du stehst im Garten, am Grill mit rund hundert Tonnen Grillgut (und neuerdings auch Grillkäse, für Vegetarier und Gummiliebhaber) und trinkst Bier, vor allem mit Menschen, denen Fußball grundsätzlich egal ist. Manchmal sind die sogar sympathisch. Hauptsache die Sonne scheint.

Eben jenes #Kind3 glaubt übrigens – so kann man es jedenfalls beobachten – dass es Bälle ausschließlich mit dem Fuß berühren darf. Rechts wie Links. Die Mutter ahnt Schlimmes.

Genauso unangenehm wie der karnevalistische Budenzauber, der seit 2006 den Fußball außerhalb der Vereinssphären begleitet, sind Typen, die schon in echt nicht so gut aussehen und dennoch ihren Körper in hautenge Trikots zwängen müssen, als sähen sie dann wie Arjen Robben aus. Aber gut, das ist gehört wohl zu diesem Fan-Sein, von dem alle reden und mit dem ich nicht so viel anfangen kann, vor allem wenn selbige Typen vor, während und nach den gezeigten Spielen die Welt mit homophoben und antisemitischen Gedankengut verpesten müssen. Dabei könnte alles so schön sein.

(Was hat die (tatsächliche und die herbei spekulierte) sexuelle Präferenz eines Bundestrainers und verschiedener seiner Spieler mit Fußball an sich zu tun?)

Dass in Lwiw portugiesische Spieler von deutschen Fanatikern mit Papierkugeln beworfen wurden, war natürlich skandalös. Einige daheimgebliebene Zuschauer, die an einer friedlichen, familienfreundlichen Atmosphäre im Stadion interessiert sind, forderten sogar Spielabbruch. Später zündeten wir ein paar Böller. Weiterhin skandalös ist die Tatsache, dass die UEFA uns eine supigeile problembefreite EM vorgaukeln möchte und uns deshalb zum Beipiel einen Flitzer im Spiel Kroatien vs. Irland vorenthält. Gehören Flitzer nicht auch zur Fankultur? Und wo sind die fankulturistischen Vuvuzelas, die vor zwei Jahren das Fernseherlebnis so einmalig machten?

Wichtig ist im Garten, im eigenen und allein, versteht sich. Zweitwichtigeste Erkenntnis des Wochenendes: Ich mag Mehmet Scholl. Aber das sagte ich, glaube ich, schon einmal.


Gesammelter Scheiß, Folge 10

„Nach einem knappen Jahrhundert der Spekulation über das zukünftige Schicksal von Andromeda und unserer Milchstraße haben wir endlich eine klare Vorstellung davon, was in den kommenden Milliarden Jahren passieren wird“

Die Galaxie „Andromeda“ wird mit eins mit der Milchstraße und die Sonne demnächst wohl im Westen aufgehen. Vermutlich. Auf jeden Fall gut zu wissen, wohin die Reise geht.

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Steam-Postcards von Iain Andrews.

[via]

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Binz, Strand, 2012

Binz. Der Versuch von (vielleicht) Schicki-Micki, wenn man die Strandpromenade bis zur Seebrücke hinauf läuft (oder hinunter) und dort – ganz prominent natürlich – an der Ecke auf Gosch-Sylt trifft, eine Sylt-Dependance im dunklen, wilden Osten, ein bisschen Luxus (vielleicht) – allerdings der scheinbar einzige Ort, der dem gemeinen Reisenden ein Fischbrötchen anbietet – und nebenan ein paar Boutiquen, ein paar Juweliere und eine erstaunlich gute Bäckerei und die Porschedichte ist auch schon hoch. Was natürlich ein wenig übertrieben ist.

Kontrastprogramm: Der Koloss von Prora, gleich daneben. Schauen Sie sich doch einmal Prora an, diese Kraft-durch-Freude-Ruine, diese architektonische Versinnbildlichung des Dritten Reiches, groß, gewaltig, alles gleich, nun größtenteils dem Verfall überlassen, dort, direkt hinter den Dünen. Schöner Strand davor, übrigens. Die Jugendherberge ist auch okay.

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Die Jungs von #Kind2 ausnahmsweise auf dem Halbfeld. Für Sieben- bis Achtjährige ein riesiger Acker, der zu beackern ist, aber okay. Die Draufsicht von einer Naturtribüne genossen, eine ganz andere Perspektive. Auch immer gut im Jugendfußball: Schlachtrufe.

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„Papa? Du, Papa? Warum hast du Basketball gespielt? Warum hast du nicht Fußball gespielt? Hast du die meisten Körbe geworfen? Warst du Stürmer?“ – Locherflockigleichte Kinderwelt.

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Im übrigen wartet man hier auf gutes Wetter, kühles Bier und vielleicht auch auf ein wenig mehr als trockene Taktikanalysen im Vorfeld des UEFA-Werbevents Europameisterschaft 2012. Schließlich soll dort auch Fußball gespielt werden, wie man hört.


Facebook

Facebook is Kafka with a thumbs-up button.

Brent Simmons


Leben auf dem Mars


Waking Mars

Was man so macht, wenn man nicht gerade mit den Jungs „aufm Platz“ abhängt und denen zusehen darf und die anderen Menschen, die einen dabei umgeben, ertragen muss, wobei ja nicht alle in dieser Vereinsmeierei ihre Profilneurosen ausleben, aber einige, die ihren Machiavelli gelesen haben, obwohl sie den gar nicht kennen, geschweige denn buchstabieren könnten. Erschreckend, eigentlich, wie naiv man selbst an diese Geschichte mit dem Kinder- und Jugendfußball herangeht, während andere schon ganz bestimmt wissen, dass ihr Kind the next Schweinsteiger, Müller, wenn nicht sogar Messi ist und eine Mannschaft nur verliert, weil die anderen so schlecht sind.

Im Schatten liegen und dem Mars ein wenig Leben einhauchen, das nenne ich Kontrastprogramm.

(Waking Mars und viele andere Zeitdiebe, bis zum 01.06. fast geschenkt. Sozusagen.)


Gesammelter Scheiß, Folge 9

Finale dahoam. Das gesamte Internet ist zugesenft mit Meinungen dazu, das ist ganz gut so, hier kommt meine: Mäh. Letztlich kann man den Bayern vielleicht ihre mangelnde Effektivität, ihre schlechte Chancenverwertung vorwerfen, das Spiel hat aber das Glück entschieden. Aus Bayern-Sicht: Der Mangel daran. Ein Finale der Psychologie und des Zufalls. So ist Fußball, so ist das Leben. Chelsea FC ist nicht der BVB. Zehn Mann rennen gegen eine Mauer, die solide genug ist, auch nach hundertzwanzig Minuten nicht zu wackeln, das verunsichert natürlich. Wenn man genügend Beine im Strafraum parkt, wird der Gegner nie das Tor treffen (siehe auch im Camp Nou, 24.04.2012, 82% Ballbesitz und trotzdem nichts gewonnen). Dass Manuel Neuer als dritter Schütze einen ordentlichen Elfmeter einschenken darf, spricht für sich allein. Dass so wenige Spieler wirklich Verantwortung übernehmen wollten, kann man problematisieren, man kann es dem Menschen im Spieler aber nicht vorwerfen. Während des Spiels hing gefühlt ein riesiger Monolith aus Granit, prall gefüllt mit Erwartungen, über der Allianz-Arena, DAS Finale, im eigenen Stadion, eine Konstellation, die alle Zillionen Jahre im Laufe der Champions League mal vorkommt, der Präsident hatte sich das doch so gewünscht, alle hatten sich das gewünscht und jetzt musste man gewinnen, wer soll das aushalten? In der Nacht eine ordentliche Portion Bayern-Fan in mir entdeckt, na und? Klasse Choreo.

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Gesammelter Scheiß ist ja letztendlich auch die Fortführung von Senf mit anderen Mitteln.

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Hertha? Einspruch! Wirtschaftlich nachvollziehbar, sportlich eine Frechheit. Überaus schlechte Rückrunde, kein Relegationsspiel überzeugend für sich entscheiden können, sportlich spricht alles für einen Abstieg, Pech für Düsseldorf, dass sich ihre engagierten und übermotivierten Fans zu früh freuten. Hertha, meine Sympathie sichert ihr euch mit diesem gesammelten Scheiß nicht. Ist euch aber vielleicht auch Wurst.

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Verheiratet mit Jogis 12. Frau.

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Diablo 3, auch etwas, das ein bisschen scheiterte. An seiner eigenen Popularität und auch an der allgemein in der sogenannten Urheberszene anerkannten Idee, dem gemeinen Benutzer zu misstrauen, ihn grundsätzlich immer für einen Raubkopierer zu halten und ihm so wenig Bequemlichkeit wie nur möglich zu bieten. Man kann Diablo 3 nicht einfach so spielen, vor allem nicht in der Sahara oder der Arktis oder auf dem Mount Everest, zumindest wenn man dort kein Internet hat. Nicht einmal eine schnöde, einsame Landpartie als Einzelkämpfer (über Jahre in Diablo und Diablo II so praktiziert) ist ohne Netz möglich: Unnötig. Und dabei weiß doch jeder, dass DRM gar nicht funktioniert. Seis drum, nun freue mich auf Torchlight 2.

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Ach ja: Bengalo-Werfer haben ganz kleine Schwänze.

(scnr)